Die Rostocker Sprachverständnis-Probe ist grundsätzlich für einen inklusiven Unterricht geeignet, aber eine pauschale Antwort ist schwierig, da es immer auf das Kind und den jeweiligen schulischen Kontext ankommt. Wenn Sie Lernende mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Ihrer Klasse haben, schätzen Sie ab, ob das Kind den Test durchhält. Machen Sie sich auch mit dem Nachteilsausgleich vertraut. Vielleicht gibt es bereits ein paar Umsetzungshinweise, die Sie bei der RoSP anwenden können.
Wenn Sie Lernende mit sonderpädagogischem Förderbedarf testen sollten, verhalten Sie sich geduldig und motivierend. Je nach Förderschwerpunkt können Sie die folgenden Hinweise beachten:
- Bei gravierenden Sehproblemen vergrößern Sie alle Testitems. Sie können beispielsweise die einzelnen DIN-A5-Seiten der Testhefte auf A4-Papier vergrößern oder digitale Vergrößerungsmedien nutzen. Passen Sie ggf. die Kontraste der animierten Videos auf dem Bildschirm an.
- Falls Sie das Screening abbrechen sollten, können sie es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal durchführen. Verwenden Sie dafür ein neues Testheft.
- Bei starken kognitiven Einschränkungen ist die RoSP nicht geeignet.
Viel Erfolg bei der Durchführung der RoSP!